|
EcoConTec >> Dienstleistungen >> System-Hydraulik
Nachweislich ist nur ein geringer Anteil der bestehenden Heizungsanlagen hydraulisch korrekt abgeglichen. Bestehende hydraulische Defizite werden sehr häufig durch Einbau größerer Pumpen überdeckt. Dadurch entstehen dem Betreiber hohe Investitions- und Energiekosten und ineffiziente Kessellaufzeiten.
Abgleichmethoden:
- Klassisch durch Nachberechnung des bekannten Rohrnetzes und rechnerischer Ermittlung der Einstellungen von Strangregulier- und Heizkörperventilen, bzw. Rücklaufverschraubungen, Anpassen von Pumpenleistungen.
- Messen und Einregulieren der Volumenströme mittels Ultraschall-Durchflussmessgeräten bei unbekannten Rohrnetzen.
Beide Methoden sind jedoch zeit- und kostenintensiv.
Als Alternativen für Bestandsanlagen bieten sich an:
- Hydraulischer Abgleich durch funkgestütztes Reguliersystem. Hierfür sind keine Kenntnisse über den Verlauf und die Dimensionierung des Rohrnetzes erforderlich. Der Abgleich kann in kurzer Zeit zuverlässig durchgeführt werden. Der Nachteil aller fest einregulierten Anlagen besteht jedoch darin, dass nach Umbauten oder Erweiterungen meist das System ganz oder in Teilen neu justiert werden muss.
- In naher Zukunft wird uns ein dynamisch-automatisches Reguliersystem zur Verfügung stehen, welches sich auch bei Um- und Erweiterungsbauten flexibel an die neuen Gegebenheiten selbsttätig anpassen wird. Hierfür ist kein zusätzlicher Einbau von speziellen Ventilen und keine händische Nachregulierung erforderlich.
Besonders in der Industrie ist der hydraulische Abgleich und die Pumpenoptimierung von ganz besonderer Wichtigkeit, da hier immer ein sehr großes Einsparpotential gegeben ist.
Abbildung: Kühlkreislauf mit insgesamt 28 Pumpen
aktualisiert: 16.02.2011
|